Spurensuche

Die Spurensuche ist eine hervorragende Möglichkeit mit seinem Hund zusammen einem seiner am Besten ausgebildeten Sinne - dem Geruchssinn - zu folgen.

Diese Art der Auslastung ist für alle Hunde, egal welcher Rasse, welchen Alters und Geschlechts geeignet. Das Training wird individuell an den arbeitenden Hund angepasst, sodass er und sein Mensch am Ende der Trainingseinheit glücklich sind. Auch für unsichere oder ängstliche Hunde ist es eine wunderbare Möglichkeit die Bindung zum Besitzer zu stärken, indem gemeinsam ein besonderes Ziel erreicht wird.

Die Hunde werden nicht jagdlich ausgebildet. Ich verwende anfangs schmackhafte und für die Hunde interessante Leckerli, die die Geruchsspur (Schleppe) bilden, zum Beispiel Würstchen, Pfannkuchen oder ähnliches. Später werden Geruchssmuster von Hunden - Hund sucht Hund - oder  Menschen - Hund sucht Mensch -  verwendet. Die Hunde werden nicht auf Wildgeruch (Schweiß) ausgebildet.

 

Hier nun bereits ein bildlicher Eindruck der geleisteten Arbeit mit kurzen Beschreibungen.

1. Trainingstunde für die kleine Mischlingshündin "Leni":


Die "Beute" wird in den ersten Trainingseinheiten an einem Band befestigt und über den Boden gezogen. Die sogenannte Schleppe, bildet die Geruchsspur für den Hund.

Bei der Vorbereitung darf zugeschaut werden, damit werden Aufmerksamtkeit, Neugier und Interesse gefordert.

Kurz bevor der Spurenleger geht, zeigt er dem Hund noch mal was es Leckeres gibt.

(Bei Futteraggression wird selbstverständlich genügend Abstand zu anderen Hunden eingehalten, bzw. im Einzelunterricht gearbeitet.)

Hier entsteht der Startpunkt, der "Abgang".  Von dort aus verschwindet das Leckerli am Band.

Nun zeigt die Besitzerin Leni wo sich der Abgang und die Geruchsspur befinden. Von hier aus folgt sie ihr,

an der langen Schleppleine,

mit hoher Konzentration um nicht weit abzuweichen,

bis zum Ziel! Hier liegt die "Beute" anfangs frei verfügbar, oder in einer Dose gesichert um zu fressen, wenn der Mensch das Ziel ebenfalls erreicht hat.

 

Geschafft! Die erste Spurensuche von ca. 30m mit Bravur gelaufen!

 

Fortgeschrittene Hunde erschnüffeln Suchwege von 200-300m, auch dies ist noch ausbaufähig. Die Distanz wird von Training zu Training langsam erhöht, aber auch Schwierigkeitsgrade können eingebaut und  variiert werden, immer unter Berücksichtigung der zu erbringenden Leistung eines jeden Hundes für den jeweiligen Tag. Unser Motto heißt auch hier: Spaß geht vor Ehrgeiz!

 

Was - bin ich nächster?

Hier wurde die Spur von einer zweiten Person gelegt, als Geruchssmuster dient hier ein T-Shirt. Gerade bei längeren Spurensuchen ist die Mitnahme des Geruchsmusters eine gute Hilfe, falls der Hund die Spur verliert. Damit kann er sich erinnern, welchem Weg er folgen wollte /sollte.


Das Tempo berghoch zu halten ist das Eine, die Hindernisse, die für Hunde oftmals leichter zu umgehen, unterkriechen oder überspringen sind, das Andere.

Mit großer Freude am Zielpunkt angekommen!

 

 

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